Tipps für die perfekte Gartenplanung

Eine gelungene Gartengestaltung

Clixmal stellt Ihnen heute 5 Tipps für eine gelungene Gartengestaltung vor. Stürzen Sie sich nicht Hals über Kopf in eine Neu- oder Umgstaltung Ihres Gartens, auch wenn die Euphorie groß ist. Machen Sie sich einen Plan, welche Änderungen im Garten in Betracht kommen und wie man dies am Besten umsetzen kann. Erkundigen Sie sich beim Gärtner Ihres Vertrauens, was Sie bei Ihrer persönlichen Gestaltung der Pflanzen beachten müssen. Machen Sie sich aber nicht nur beim Gärtner schlau sondern kalkulieren Sie auch die Umstrukturierung Ihres Gartens genau.

1. Finden Sie Inspiration

Es ist keine Schande sich etwas vom Nachbarn oder aus einer Zeitschrift abzuschauen. Denn jeder Garten hat seinen eigenen Charme. Besuchen Sie Ausstellungen. Kaufen Sie sich Fachzeitschriften. Recherchieren Sie im Internet. Das wichtigste auf der Suche nach Inspiration ist, dass Sie sich das gesammelte Material speichern und zusammentragen. Erst dann können Sie im gesamten Überblick, Dinge kombinieren und auswerten. Stellen Sie sich Ihre Favoriten zusammen und warten ein paar Tage ab. Meist gefällt es dem Betrachter nur im ersten Augenblick und ist später nicht mehr so von der Idee überzeugt. Sollte es Ihnen nach paar Tagen immer noch gefallen, steht der Umsetzung nichts mehr im Weg.

2. Legen Sie den Stil fest

Die 5 beliebtesten Gartenstile sind...
...Der Naturgarten, Der Styling-Garten, Der gemütliche Garten, Der praktische Garten und der Themengarten
Heute gibt es unzählige Gestaltungsideen und modische Gartentrends, die sich selbstverständlich auch im eigenen Garten problemlos umsetzen lassen. Allerdings lässt diese Vielfalt wiederum viele Hobbygärtner unschlüssig werden, für welche Art von Gartengestaltung sie sich letztendlich entscheiden sollen. Das ist ja auch wirklich keine einfache Entscheidung, schließlich kann man einen Gartenstil nicht mal schnell wieder in einen anderen umändern. Da muss die Entscheidung also schon wohl überlegt sein.

3. Kalkulieren Sie die Kosten

Unnötig Geld ausgeben muss nicht sein. Sparen Sie sich Ihr hart verdientes Geld und nehmen Sie sich ein bisschen Zeit, Preise zu vergleichen. Es schadet nicht dem Schnäppchen nachzujagen. Machen Sie sich im Einzelhandel nach den besten Preisen schlau oder vergleichen Sie im Internet. Beachten Sie auch, dass kleine Stauden weniger kosten als große Stauden. Das Wachstum der Pflanzen spielt bei den meisten Gärtnern eine große Rolle. Aber das macht nichts, kaufen Sie sich die kleinsten Pflanzen und sparen Sie sich Geld, denn diese wachsen ja bekanntlich von selbst.

4. Untersuchen Sie den Boden

Es ist sehr wichtig dass man sich darüber im klaren ist welche Bodenart man in seinem Garten hat. Dies können Sie aber ganz simple feststellen. Sie müssen nur zwischen Lehm- / Tonboden und Sandboden unterscheiden. Gehen Sie in Ihren Garten und schnappen Sie sich eine Hand voll Muttererde. Können Sie diese Erde nun kneten ohne dass sie zerfällt, ist dies ein deutliches Indiz für einen Lehm- / Tonboden. Spüren Sie aber feine Körner die beim Kneten knirschen und die Konsistenz der Erde zu zerbröckeln scheint, haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit einen hohen Sandgehalt im Boden. Mit diesem Wissen, welchen Boden Sie nun besitzen, lässt sich leichter über die richtigen Pflanzen bestimmen.

5. Erstellen Sie sich einen Gartenplan

Wenn Sie sich nun über alle Faktoren bewusst sind, können Sie getrost zum letzten Schritt übergehen. Die Erstellung eines Gartenplans. Dafür benötigen Sie nur den Grundriss Ihres Grundstücks. Sollten Sie den nicht mehr auffinden können Sie diesen einfach beim Amt anfordern. Verkleinern Sie sich den Plan auf einen geeigneten Maßstab, beispielweise 1:100. Nun zeichnen Sie zu erst alle Areale Ihres Gartens ein. Zum Beispiel Grünflächen, Pflasterflächen, Pool oder Teich usw. Sollten Sie die Areale festgelegt haben, kommen Sie nun zum zweiten Schritt. Zeichnen Sie alle Pflanzen und Schmuckelemente Ihres Gartens ein. Ist auch der zweite Schritt erledigt, haben Sie fast alles geschafft. Als letztes überprüfen Sie nur noch ob die festgelegten Maße im Plan auch funktionieren, denn hier gibt es manchmal Abweichungen.