Ein unerwünschter Gast

Sie sind süß, klein, pelzig und sehr nützlich für Mutter Natur. Jedoch der Fein jedes Gärtners. Er gräbt sich Tunnel durch den Garten und hinterlässt die allseits bekannten Maulwürfhügel an der Oberfläche.

Maulwürfe stehen unter Artenschutz...

...und dürfen keinesfalls gejagt oder sogar verletzt werden, aber man darf sie vertreiben. Zumindest kann man es mit diesen Tipps versuchen.

Der erste Tipp

Sauer macht lustig. Dies gilt aber nicht beim Maulwurf. Saurer Joghurt oder saure Milch in die Gänge gießen. Erdhügel abtragen, das Maulwurfsloch freilegen, alles reingießen und mit Erde wieder verschließen. Dies bei so vielen Löchern wie möglich wiederholen. Vielleicht hat der Maulwurf bald die Nase voll. Auch Fisch- und Knoblauchgerüche vertreiben den pelzigen Freund.

& der zweite folgt sogleich

Maulwürfe benötigen sehr viel Ruhe. Deshalb sollte man sich dies zunutze machen. Werkeln Sie im Garten mit voller Lautstärke oder so stumpf es klingt, laden Sie sich paar Gäste in den Garten ein. Maulwürfe können es partout nicht leiden gestört zu werden. Mit etwas Glück sind die kleinen Wühler vertrieben.

Aller guten Dinge sind drei

Wie bereits im zweiten Tipp erwähnt, hasst der Maulwurf Ruhestörungen. Darauf beruht auch unser dritter Tipp. Die Devise sind leere Glasflaschen. Vergraben Sie einfach eine leere Glasflasche in der Nähe des Maulwurfhügels. Der Flaschenhals sollte hierbei circa 10 Zentimeter rausschauen. Vergessen Sie nicht den Verschluss der Flasche zu entfernen. Sie fragen sich wieso? Der Wind erzeugt bei geöffneten Flaschenhälse Töne. Diese Töne nimmt der Maulwurf als äußerst störende Schwingungen wahr. Mit etwas Glück wirds dem Maulwurf zu bunt und er zieht um.