Unsere kleinen Gartenhelfer

Der Winter neigt sich dem Ende zu und der Garten wird durch erste Sonnenstrahlen zum Leben erweckt. Es sprießen nicht nur die ersten Triebe, sondern es tummeln sich bereichts auch die ersten Käfer, Würmer und Vögel im Garten. Der Igel erwacht aus dem Winterschlaf und begibt sich im milden Morgentau auf Nahrungssuche. Die Flora und Fauna unserer Gärten ist erwacht.

Die Natur hält sich durch zahlreiche Mechanismen immer im Gleichgewicht, dies gilt auch für unsere eigenen Gärten. Clixmal stellt Ihnen heute deswegen eine kleine Auswahl nützlicher Gartenhelfer vor.

Mäuse sind nützlich

Einige Mäusearten sind durchaus nützlich und halten den Garten im Gleichgewicht. Natürlich muss man gewisse Planzen-, Obst- und Gemüsesorten für Ihnen schützen, aber darüber hinaus sind Mäuse sehr hilfreiche Schädlingsbekämpfer.
Zum Beispiel ist die Spitzmaus ein reiner Fleischfresse, sie lässt Ihre Pflanzen ganz außer Acht. Stattdessen geht die Spitzmaus auf Schneckenjagd oder fängt Maulwurfsgrillen. Doch keine Sorge, die Spitzmaus hat jede Menge Appetit und verdrückt nachts mindestens das eigene Körpergewicht!

Keine Angst vor Bienen!

Circa 80 Prozent unserer beheimateten Blütenpflanzen, Obst-, und Gemüsesorten sind auf Insekten als Bestäuber angewiesen. Diese kleinen und nützlichen Helfer, können nie genug im Garten angesiedelt sein. Hummeln und Bienen leisten den wichtigsten Beitrag zur Bestäubung auf diesen wir nicht verzichten können. Jedoch ist die Hummel eifriger als die Biene, sie fliegt von Blüte zu Blüte und sammelt Pollen ein. Ohne das fleißige Bestäuberteam der Hummeln und Bienen wäre in den Obst- und Gemüsegärten nichts zu holen und beim Gemüsehändler würde gähnende Leere herrschen.

Unsere Käfer

Wer kennt ihn nicht? Den allseits beliebten Marienkäfer. Dieser ist nicht nur schön anzusehen sondern auch äußerst nützlich was Gärten betrifft. Marienkäfer überwintern, deswegen sind sie im Frühjahr umso hungriger. Auf dem Hauptspeise Plan des Marienkäfers stehen Läuse an erster Stelle. Sind die Käfer erstmal ausgewachsen, verzehren sie nach der Überwinterung bis zu 50 Blatt- und / oder Schildläuse pro Tag. Der heimische Marienkäfer, auch Siebenpunkt genannt, legt etwa 800 Eier, aus denen später ebenso viele hungrige Larven schlüpfen. Das bedeutet, Ihnen steht eine ganze Armee von nützlichen Marienkäfern zur Seite.

Der Igel

Es wird dunkel in den Gärten. Es raschelt und schauft. Dann wissen wir, der Igel ist unterwegs! Das kleine und sympathische Säugetier ist trotz seiner stachligen Haut, vielen ans Herz gewachsen. Der Igel ist beliebt und nützlich zugleich. Raschelt er sich erstmal durch Gebüsch und Laub, ist er gewiss auf nächtlicher Nahrungssuche. Am liebsten verzehrt der Igel, Schnecken. Jedoch zählen auch Engerlinge, Raupen und Würmer zu seinen Lieblingsmahlzeiten. Man glaubt es kaum, aber der kleine stachelige Freund hat es auch auf Schlangen und Schleichen abgesehen. Als Nachspeise gönnt er sich auch mal eine Erdbeere, oder sonstiges Obst welches ihm am Boden in die Quere kommt.

Unterstützen Sie die kleinen Gartenhelfer

Unterstützen Sie die kleinen Helferlein ohne großen Aufwand.

Geben Sie Wildpflanzen wie Wilde Möhre, Distel, Skabiose und Brennnessel einen Platz in ihrem Garten. Sie sind Nektarweiden für Hummel, Biene und Futterpflanzen für viele Schmetterlinge. Im hinteren Gartenteil findet sich bestimmt die eine oder andere Ecke, in der es ruhig etwas wilder zugehen darf. Darüber hinaus bieten Holzstapel, Laubhaufen ideale Verstecke für allerlei nützliches Getier. Übrigens gibt es im Fachhandel oder bei Naturschutzverbänden auch Hummel-Burgen, Schmetterlingskästen und Igelhäuser zu kaufen oder Anleitungen zum Selbstbauen.


Platz für Bienen & Co.
Tragen Sie aktiv dazu bei, dass sich nützliche Insekten wie zum Beispiel Hummeln dauerhaft im eigenen Garten heimisch fühlen und niederlassen. Wie oft fälschlicherweise gedacht reicht das Nahrungsangebot alleine nicht. Die kleinen Helferchen benötigen ebenso dringend einen Unterschlupf! Schaffen Sie mit natürlichen Rohstoffen, Nist- und Überwinterungshilfe. Dabei können Sie verschiedene Naturmaterialien verwenden. Beispielsweise Rinde, Holz, Tannenzapfen, Stroh oder auch Schilf. Diese Materialien verlocken Insekten dazu sich einzuquartieren.


Ab durch die Hecke!
Für unseren gefiederten Gartenbewohner, der Vogel, ist es elementar einen gesunden und vor allem geschützten Nistplatz zu haben. Natürlich lässt sich im Einzelhandel das ein oder andere Vogelhäuschen finden, aber am Besten wäre es wenn der Nistplatz mit naturellen Material geschaffen wird. In einem vielschichtigen Garten mit Büschen, Sträuchern, Stauden und Hecken finden Vögel zahlreiche Rückzugsorte. Stutzen Sie keinesfalls willkürlich, wenn nicht unbedingt nötig, Hecken oder Büsche. Sie könnten damit das Zuhause von einer Vogelfamilie gefährden. Das selbe gilt für Bäume. In den Astlöchern der Bäume nisten sehr gerne Kohlmeisen oder andere Kleinvögel. Denken Sie bitte nicht nur an sich, sondern auch an die nützlichen Bewohner Ihres Gartens!